WAVE und Interkey: KI-native Maschinensteuerung für Gefriertrockner
Von der Chargennummer bis zur Benachrichtigung, wenn die Ware trocken ist: Was die KI-native Steuerung Interkey Brain auf WAVE-Maschinen beim Kunden leistet — mit einem Blick auf das System im Einsatz.
Wien, 22. Juli 2026 — WAVE Trockensysteme und Interkey geben eine Technologie-Partnerschaft bekannt: WAVE setzt auf seinen Maschinen Interkey Brain ein, ein KI-natives industrielles Steuerungssystem, das den klassischen SPS/SCADA/HMI-Stack durch einen einzigen Schaltschrank ersetzt.
Warum wir das machen
Jeder kundenspezifische Gefriertrockner braucht eine eigene Steuerung: SPS-Code, Bedienoberflächen, Alarmtabellen, Schaltpläne, Rezeptlogik. Auf dem klassischen Weg heißt das: mehrere Hersteller-Tools, Wochen an Engineering — und für jede Änderung einen SPS-Spezialisten. Mit Brain wird die Steuerung aus den Anforderungen generiert, Bedienoberflächen und Alarmtabellen entstehen in Tagen statt Wochen.
Wichtiger als die Zeitersparnis im Engineering ist aber, was die Steuerung beim Kunden im Betrieb kann — denn dort entscheidet sich der Wert einer Maschine.
Was Brain beim Kunden konkret leistet
Integration in die Produktion — bis zur Rechnung
Brain überwacht die Trocknung, vergibt automatisch Chargennummern und dokumentiert den Prozessverlauf je Charge. Der Kunde des Betreibers bekommt die Chargeninformation direkt mit der Rechnung — lückenlose Rückverfolgbarkeit ohne Zettelwirtschaft.
Benachrichtigungen an Menschen und Maschinen
Ist die Ware trocken, meldet sich die Anlage — beim Bediener, oder direkt bei der nächsten Maschine in der Linie. Gibt es ein Problem (Vakuum, Temperatur, Druck), alarmiert Brain sofort die richtigen Personen, rund um die Uhr.
Mehrere Kammern, ein Brain
Ein einziges Brain steuert mehrere Trocknungskammern parallel — mit getrennten Rezepten, getrennter Protokollierung und einer gemeinsamen Übersicht. Das spart Hardware und macht den Ausbau der Produktion einfach.
Zugangskontrolle und Protokollierung
Wer hat wann welches Rezept geändert, welche Charge gestartet, welchen Alarm quittiert? Brain regelt die Zugriffe pro Benutzer und protokolliert jeden Eingriff — die Basis für Audits und qualitätskritische Produktion.
Feinere Prozesskontrolle
Stickstoff-Fluten im Prozess integriert, präzise Druckführung in den einzelnen Trocknungsphasen, unterschiedliche Temperaturen auf verschiedenen Stellflächen, zusätzliche Sicherheitsebenen — Funktionen, die klassisch aufwendige Sonderprogrammierung wären, sind in Brain konfigurierbar.
Was Interkey Brain ersetzt
| Vorher (klassischer Stack) | Mit Interkey Brain |
|---|---|
| SPS + Engineering-Suite | KI generiert den Steuerungscode aus den Anforderungen |
| Separate SCADA-Software | In einem Schaltschrank integriert |
| HMI-Panel eines Drittherstellers | Bedienoberflächen in Tagen erstellt |
| Handgezeichnete Schaltpläne | Automatisch generiert |
| Manuelle Alarm-Konfiguration | Alarmtabellen vom KI-Agenten erstellt |
| Externe Rezept-Skripte | Native Rezept-Engine |
KI, die im Haus bleibt
Ein Detail, das für unsere Pharma- und Lebensmittelkunden zählt: Die KI läuft auf einem lokalen LLM. Keine Prozessdaten, keine Rezepte, keine Chargeninformationen verlassen die Maschine. Das System ist auf den EU AI Act ausgerichtet.
Und die bewährte Technik?
Unsere aktuellen Produktionsmaschinen, inklusive der IC570MAX, laufen auf dem etablierten Siemens/ABB-Industriestack — daran ändert sich nichts. Brain wird Maschine für Maschine eingeführt, dort, wo Kunden die neuen Funktionen brauchen.
„Brain verändert unseren gesamten Zugang zur Maschinenprogrammierung. Wir haben weniger Kosten und können dem Kunden deutlich mehr bieten." — WAVE Trockensysteme
Mehr über Interkey Brain auf interkey.com →
Zur vollständigen WAVE Case Study
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